Ganztagsklassen

Für jede Ganztagsklasselasse gibt es ein festes Team bestehend aus einer Lehrerin und einer Erzieherin. Diese zwei Bezugspersonen begleiten die Kinder durch den Tag. Die Wochenplanung übernehmen die Erzieherin und die Lehrerin einer Klasse gemeinsam. Das Team begleitet die Kinder sowohl im Wechsel als auch gemeinsam in Doppelbesetzungen. Wichtige Eckpfeiler, wie zum Beispiel der Wochenbeginn und –abschluss, der Klassenrat und die Planarbeit, werden vom Klassenteam gemeinsam gestaltet. Unterstützt wird das Team durch Fachlehrer, und während der Mittagszeit durch Ergänzungs- und Honorarkräfte. Die Kinder der Ganztagsklasse nehmen das Mittagessen gemeinsam zu festgelegten Zeiten in der Klasse ein. In den Ganztagsklassen werden grundsätzlich keine Hausaufgaben erteilt. Die Funktionen der Hausaufgaben, vor allem des vertiefenden Übens, werden in den Unterrichtsablauf des gesamten Tages integriert. In den Ganztagsklassen finden unterschiedliche Bildungsangebote statt. Diese finden nicht nur am Nachmittag, sondern auch im Laufe des Vormittags sowie in Form von Projekten und epochalen Vorhaben statt.

Ein Montag in der Ganztagsklasse

Hier können Sie lesen, wie ein exemplarischer Tag aus Sicht der Schülerinnen und Schüler aussieht:

Um 7.45 Uhr kann man in der Schule sein. Bis 8.00 Uhr kann man quatschen, spielen und auch lesen. Danach beginnt der Musikunterricht bei Jule Ebener. Anschließend setzen wir uns im Klassenraum in einen Sitzkreis und erzählen frei vom Wochenende. Dann haben wir Pause auf dem Schulhof, aber wenn es doll regnet nicht. Nun haben wir Frühstück dafür haben wir Schulbrote oder Obst dabei. Manchmal liest der Lehrer vor, wenn wir nichts vorgelesen bekommen kriegen, dürfen wir quatschen. Jetzt haben wir Englisch bei Frau Münch. Nach Englisch kriegen wir von Frau Massenkeil den Wochenplan. An dem arbeiten wir von montags bis freitags. Gleichzeitig gibt es die Bildungsangebote Chor und Bildhauern und auch Matheförder. Dann ist endlich wie immer die zweite Pause auf dem Schulhof. Danach haben wir Wochenplan bei unserer Klassenlehrerin. Gleichzeitig gibt es die Bildungsangebote Orff und Bildhauern. Im Nebenraum ist Lese-Rechtschreibfördern. Dann gongt es und wir haben Spielezeit und der Tischdienst deckt die Tische. Jetzt haben wir Mittagessen. Danach haben wir große Pause auf dem Schulhof. Der Containerdienst verleiht Spielsachen aus dem Container. Wir haben einen großen Schulhof mit einer Kletterwand einem Baumlabyrinth und einem Teich.. Außerdem haben wir einen grüßen Kreis, der mit unregelmäßigen Kreisen gepflastert ist. Am Rand stehen Steinstufen, auf die man sich setzen kann. Dort kann man sich besprechen. Einen Fußballplatz haben wir auch. Nach der Pause haben wir wieder Wochenplan oder auch Mathe, Deutsch oder Sachunterricht. Um 16.00 Uhr ist Schulschluss.

Johana und Paula-Marie

Ganztags-ABC

Das Ganztags-ABC führt wichtige Stichworte und Erklärungen zu unserem Ganztagsklassenmodell auf.

A

Abholsituation: 
Nach Unterrichtsschluss gehen die Schülerinnen und Schüler auf den Schulhof und werden dort von zwei aufsichtsführenden Personen beaufsichtigt. Kinder, die allein nach Hause gehen, verlassen um 16 Uhr (freitags um 15 Uhr) mit dem Schulläuten das Schulgelände. Kinder, die nicht alleine gehen, müssen bis 16 Uhr (15 Uhr) abgeholt werden.

Abschlusskreis: 
Am Ende jeden Schultages findet ein kurzes Reflexionsgespräch mit den Schülerinnen und Schülern im Klassenverband statt. Zu dieser Zeit haben Kinder auch die Möglichkeit Arbeitsergebnisse den Mitschülern zu präsentieren oder wichtige Vorhaben für den nächsten Tag zu formulieren. Beim gemeinsamen Blick auf den Tagesplan wird der Ablauf des nächsten Schultages besprochen.

Anmeldung: 
Vor der Einschulung entscheiden die Eltern, ob sie ihr Kind für eine ganztägige Betreuung anmelden.

Anspannung – Entspannung: 
In den Ganztagsklassen wird nicht mehr Unterricht als in den Vormittagsklassen erteilt. Die Gestaltung des Unterrichtsalltags folgt unterschiedlichen Phasen der An- und Entspannung. Diese Rhythmisierung entspricht den Bedürfnissen der Kinder. Durch die, über den Tag verteilten, Phasen der Anspannung und Entspannung sind die Kinder in der Lage, ihr Leistungsvermögen immer wieder neu zu aktivieren und dadurch optimal auszuschöpfen. Phasen intensiven Arbeitens wechseln sich mit Bewegungs-, Sing-, Spielphasen sowie Yoga und (Vor-) Lesezeiten ab.

Arbeitsmaterialien: 
Da die Schülerinnen und Schüler in den Ganztagsklassen keine Hausaufgaben zu erledigen haben, können und sollen die Arbeitsmittel der Kinder in der Schule verbleiben. Ausgewählte Arbeitsmittel können von den Schülerinnen und Schülern am Wochenende zur Einsichtnahme mit nach Hause genommen werden. Die Eltern haben während des Offenen Anfangs die Möglichkeit die Arbeitsmaterialien gemeinsam mit dem Kind einzusehen.

Außerschulische Lernorte: 
Regelmäßig besuchen auch die Ganztagsklassen außerschulische Lernorte. Diese dienen unter anderem der Stärkung der Klassengemeinschaft sowie der Bewegungsförderung (Waldwandertag, Rheinspaziergang, gemeinsamer Besuch eines Spielplatzes in der Umgebung, (Spazier-)Gänge im Stadtteil,…). Selbstverständlich ist der Besuch außerschulischer Lernorte eng mit den Unterrichtsinhalten verknüpft (Kinderbauernhof, Barfußpfad, Aquazoo, Stellarium…).

B

Bildungsanbieter: 
In enger Kooperation mit außerschulischen Bildungsanbietern haben die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit unterschiedlichste Bildungsangebote im Vor- und Nachmittag zu besuchen.
In regelmäßigen gemeinsamen Konferenzen finden inhaltliche und pädagogische Absprachen zwischen den Bildungsanbietern und Mitarbeitern der Ganztagsklassen statt.

Bildungsangebote: 
Die Bildungsangebote sind nicht alle in Form von Arbeitsgemeinschaften organisiert, sondern finden unter anderem auch mit dem gesamten Klassenverband statt. Aufwändige Projekte (Zirkus- und Kunstprojekte) werden neben dem Bildungsanbieter in den Ganztagsklassen auch durch das Klassenteam begleitet. Kinder nehmen an den Bildungsangeboten für eine festgelegte Dauer teil (Halbjahr/ Schuljahr/ epochal). Die Auswahl der Bildungsangebote findet unter pädagogischen Aspekten gemeinsam mit den Kindern statt.
Einmal im Schuljahr findet die Präsentation ausgewählter Arbeitsergebnisse aus den Bildungsangeboten statt.
Zum Zwecke der Qualitätssicherung besucht die Steuerungsgruppe regelmäßig die Bildungsangebote und wählt gemeinsam die Bildungsangebote für das nächste Schuljahr aus.

C

Computereinsatz: 
Jeder Klasse der GGS Lennéstraße steht mindestens ein Computer zur Nutzung von Lernsoftware, Textverarbeitung und Internetrecherche zur Verfügung. Darüber hinaus verfügt die Schule über einen Pool von Notebooks. Diese werden unterschiedliche genutzt: Antolin in der Bibliothek, Bildungsangebot Schach, Schreibbüro,….Auch mit größeren Gruppen können Vorhaben wie zum Beispiel der Computer- / Internetführerschein angeboten werden.

D

Doppelbesetzung: 
Zeiten, in denen die Lehrerin sowie die Erzieherin in der Klasse sind, werden unterschiedlich gestaltet. Sie ermöglichen sowohl das gemeinsame, intensive Arbeiten in der Klasse als auch regelmäßige Arbeit in Kleingruppen. Durch das wechselseitige Arbeiten mit unterschiedlichen Lerngruppen, wird das pädagogische Team von den Kindern als gleichwertig wahrgenommen.

E

Elternmitarbeit: 
Die Arbeit in unseren Klassen wird, soweit möglich, durch Elternmitarbeit unterstützt. Zurzeit regelmäßig stattfindende Elternmitarbeit: Leseeltern, Begleitung bei Ausflügen, Sportfesten und weiteren außerschulischen Aktivitäten, Mithilfe beim Schreibbüro, Kochen, Trickfilmen, Computeradministration, … .

Entspannung – Anspannung: 
Die Gestaltung des Unterrichtsalltags folgt unterschiedlichen Phasen der An- und Entspannung. Diese Rhythmisierung entspricht den individuellen Bedürfnissen der Kinder. Phasen intensiven Arbeitens wechseln sich zum Beispiel mit Bewegungs-, Sing-, Spielphasen sowie Yoga und (Vor-)Leseeinheiten ab.
In den Ganztagsklassen nehmen die Kinder außerdem an unterschiedliche Bildungsangeboten außerschulischer Kooperationspartner statt.

Ergänzungskräfte: 
Ergänzungskräfte unterstützen in einem geringen Stundenumfang das Klassenteam vorrangig während des Mittagessens inklusive dessen Vor- und Nachbereitung.

F

Fördern und Fordern: 
Neben dem Klassenunterricht werden die Kinder zusätzlich in Kleingruppen unterrichtet. Schwerpunkte der Kleingruppenarbeit ergeben sich aus Unterrichtsbeobachtungen und Arbeitsergebnissen der Kinder. Die Zusammenarbeit mit den pädagogischen Fachkräften ermöglicht eine Kleingruppenbildung zu gezielten Arbeitsschwerpunkten.
Darüber hinaus führen wir innerhalb der Schule standardisierte Testverfahren durch um die Basiskompetenzen der Schülerinnen und Schüler in den Lernbereichen Deutsch und Mathematik entsprechend der Klassenstufen zu überprüfen. Wir nutzen die Ergebnisse der Hamburger Schreibprobe (HSP) und des Heidelberger Rechentests (HRT) als Grundlage für die Bildung von Fördergruppen. Die Arbeit in kleinen Fördergruppen ermöglicht eine optimale und zielgerichtete zusätzliche Förderung durch speziell geschultes Personal.

Freiarbeit:
In Zeiten der freien Arbeit haben die Kinder die Möglichkeit, sich entsprechend zu den Unterrichtsinhalten Arbeiten am Freiarbeitsregal auszuwählen. Das Material ist den aktuellen Lerninhalten entsprechend aufbereitet. Die vorbereitete Lernumgebung regt die Kinder zum handlungsaktiven und selbstbestimmten Arbeiten an. In einigen Klassen wird zum Wochenbeginn ein Arbeitsmaterial ausgewählt und vorgestellt, welches dann im Verlauf der Woche einen besonderen Schwerpunkt bildet.

G

Ganztagsklasse: 
Der Unterricht in den Ganztagsklassen verteilt sich über den gesamten Tag und endet um 16.00 Uhr, freitags um 15.00 Uhr. Diese festen Unterrichtszeiten sind für alle Kinder der Ganztagsklassen verbindlich. In den Ganztagsklassen wird nicht mehr Unterricht als in den Vormittagsklassen erteilt. Die Gestaltung des Unterrichtsalltags folgt unterschiedlichen Phasen der An- und Entspannung. Diese Rhythmisierung entspricht den individuellen Bedürfnissen der Kinder. Phasen intensiven Arbeitens wechseln sich zum Beispiel mit Bewegungs-, Sing-, Spielphasen sowie Yoga und (Vor-)Leseeinheiten ab. Für jede Klasse gibt es ein festes Team.

H

Hausaufgaben: 
In den Ganztagsklassen werden grundsätzlich keine Hausaufgaben erteilt. Die Funktionen der Hausaufgaben, vor allem des vertiefenden Übens, werden in den Unterrichtsablauf des gesamten Tages integriert und durch die Arbeit mit dem Wochenplan strukturiert.

Hospitation: 
Eltern der Klasse haben grundsätzlich die Möglichkeit nach Absprache zu hospitieren, um Einblicke in die Abläufe einer Ganztagsklasse zu gewinnen.

I

Individualisierung: 
Besonders die Arbeit im Team, vor allem in Doppelbesetzungen und Kleingruppen, ermöglicht eine individuellere Zusammenarbeit mit dem einzelnen Kind.

J

Jugendamt:
Das Jugendamt ist der Kooperationspartner der Schule für die OGS und als Träger zuständig für die Besetzung der Erzieher/-innen- und Hilfskraftstellen. Die Mitarbeiter/-innen des Jugendamtes sind für die Gestaltung des Ferienprogramms qualitativ und inhaltlich verantwortlich. Außerdem wird vom Jugendamt die Verpflegung für den pädagogischen Mittagstisch beschafft und kontrolliert. Neben der Trägerschaft der OGS nimmt das Jugendamt vielfältige Aufgaben in den Bereichen ‚Kinder, Jugendliche und Familie‘ wahr.

K

Kooperationspartner: 
Die GGS Lennéstraße kooperiert mit unterschiedlichen außerschulischen Institutionen und Anbietern. Neben der Zusammenarbeit mit den Bildungsanbietern pflegen wir enge Kontakte zur Schulpsychologischen Beratungsstelle der Stadt Düsseldorf, dem Kinderhilfezentrum, der Polizei, dem Bezirkssozialdienst, der Stadtteil- sowie der katholischen Bibliothek und der Clara-Schumann-Musikschule.

Kontaktmöglichkeiten: 
Neben den obligatorischen Elternabenden und –sprechtagen haben die Eltern die Möglichkeit während des offenen Anfangs kurze Gespräche mit dem Klassenteam zu führen und Absprachen zu treffen. Darüber hinaus sind viele Kolleginnen bereit (Termin-) Absprachen per Email zu treffen. Individuelle Gesprächstermine sind nach Bedarf jederzeit möglich.

Kontaktdaten der Schule: 
GGS Lennéstraße, Lennéstraße 5, 40477 Düsseldorf
Telefon: 0211 – 48 46 801
Fax: 0211 – 46 99 754
Email: gg.lennestr@duesseldorf.de
Homepage: http://www.ggs-lennestr.de/
Öffnungszeiten Sekretariat: Mo, Mi, Fr von 8 bis 14 Uhr

Krankmeldungen: 
Krankmeldungen erfolgen am ersten Tag des Fernbleibens vom Unterricht telefonisch im Sekretariat (Anrufbeantworter) oder über Mitschüler.

L

Lernentwicklung, Einblick in die:
Neben obligatorischen Schulveranstaltungen wie Elternsprechtagen, Info- und Elternabenden und individuellen Gesprächsterminen haben die Eltern die Möglichkeit während des Offenen Anfangs gemeinsam mit ihrem Kind Einblick in die Arbeitsmittel der Schülerinnen und Schüler zu nehmen und Unterrichtsmaterialien kennen zu lernen. Ausgewählte Arbeitsmittelkönnen von den Schülerinnen und Schülern am Wochenende zur Einsichtnahme mit nach Hause genommen werden. Weitere Einblicke in die Lernentwicklung des einzelnen Kindes geben unterschiedliche Rückmeldungen an Eltern sowie Kindern. Dies können sein: Rückmeldungen in den Arbeitsmitteln und im Plan sowie eventuelle Mitteilungen in der Postmappe/ per Email. Ab Mitte des zweiten Schulbesuchsjahres werden die Kinder an schriftliche, benotete Lernzielkontrollen herangeführt. Zusammenfassend wird die Lernentwicklung des Kindes über ein Schulbesuchs(halb)jahr in den Zeugnissen beschrieben.

M

Mitarbeiter: 
siehe Team

Mittagessen: 
Die Kinder der Ganztagsklasse nehmen das Mittagessen gemeinsam, zu festgelegten Zeiten, in der Klasse ein. Das Mittagessen wird durch einen Caterer geliefert. Zurzeit ist das die Firma Dussmann aus Essen. Engagierte Eltern aus unserer Schule haben durchgesetzt, dass das Essen für die Kinder der Lennéschule in Düsseldorf und nicht in Essen zubereitet wird. Dadurch werden die Warmhaltezeiten so kurz wie möglich gehalten. Das Essen ist nach ernährungswissenschaftlichen Erkenntnissen ausgewogen und auf das Alter der Kinder zugeschnitten. Auf Wunsch gibt es für einzelne Kinder vegetarisches Essen. Grundsätzlich wird nur Biofleisch verarbeitet. Hat ein Kind eine Allergie oder Unverträglichkeit in Bezug auf bestimmte Lebensmittel, so kann auch hier ein gesondertes Essen geliefert werden.

Musik: 
Die enge Kooperation mit der Clara-Schumann-Musikschule ermöglicht jeder Klasse einmal wöchentlich eine besondere musikalische Förderung in Form von Gesang, Tanz und Rhythmusspielen durch eine Mitarbeiterin der Musikschule.

Nachmittagsgestaltung: 
In den Ganztagsklassen kommt der Nachmittagsgestaltung aufgrund der Rhythmisierung eine besondere Bedeutung zu. Nach dem Mittagessen und der langen Hofpause finden in den Ganztagsklassen unterschiedliche Unterrichtseinheiten wie Klassenunterricht, Fachunterricht, Forscherzeit und Experiment der Woche, Bildungsangebote, Projekte wie Schreibbüro, Arbeit mit dem Antolinprogramm und Büchereibesuche statt. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit einen Nachmittagssnack einzunehmen. Der Schultag endet mit einem gemeinsamen Abschlusskreis.

O

Offener Anfang: 
Der offene Anfang, von 7:45 Uhr bis zum Unterrichtsbeginn um 8 Uhr, ermöglicht ein entspanntes Ankommen im morgendlichen Schulalltag. In dieser Zeit können sich die Kinder sowohl mit den Mitarbeitern der Klasse als auch untereinander austauschen. Die Kinder haben Gelegenheit zum gemeinsamen Spiel, können Arbeiten fortführen oder sich in Ruheecken entspannen. Außerdem besteht die Möglichkeit, dass die Schülerinnen und Schüler Arbeitsmittel gemeinsam mit ihren Eltern einsehen.

P

Pausenzeiten: 
siehe Rhythmisierung und Stundenplan

Präsentation der Arbeiten aus den Bildungsangeboten:
Einmal jährlich findet die Präsentation von Arbeitsergebnissen aus den Bildungsangeboten in der Schule statt. An diesem Nachmittag haben Eltern und Kinder die Möglichkeit, Einblicke in die Arbeiten der Kinder zu erhalten, diese zu würdigen und Bildungsanbieter kennen zu lernen.

Projekte: 
Einige Bildungsangebote sind projektartig organisiert. So sind zum Beispiel das Zirkusprojekt und Projekte zur bildenden Kunst epochal angelegt und bilden einen Unterrichtsschwerpunkt über ein bis zwei Wochen. Den Projektabschluss bilden Vorführungen und Ausstellungen.

Q

Qualitätssicherung: 
Zum Zwecke der Qualitätssicherung besucht die Steuerungsgruppe regelmäßig die Bildungsangebote und wählt diese gemeinsam für das nächste Schuljahr aus. Die Qualitätsmerkmale sind in einem kleinen Beobachtungsbogen dokumentiert.

R

Rhythmisierung: 
Die Gestaltung des Unterrichtsalltags folgt unterschiedlichen Phasen der An- und Entspannung. Diese Rhythmisierung entspricht den individuellen Bedürfnissen der Kinder. Phasen intensiven Arbeitens wechseln sich zum Beispiel mit Bewegungs-, Sing-, Spielphasen sowie Yoga und (Vor-)Leseeinheiten ab.
In den Ganztagsklassen werden die Unterrichtsinhalte auf den Vor- und Nachmittag verteilt, so dass sich Arbeiten und Erholen über den Tag sinnvoll erstrecken.
Siehe auch Nachmittagsgestaltung, Stundenplan, Verbindlichkeit

S

Steuerungsgruppe: 
Die Steuerungsgruppe setzt sich aus den Teams der vier Ganztagsklassen, der Schulleitung, dem Träger und den Elternvertretern der vier Ganztagsklassen zusammen. In regelmäßigen Abständen (6 – 8 Wochen) bespricht dieses Gremium Belange der Ganztagsklassen und entwickelt das Ganztagsklassenmodell weiter. So ist ein regelmäßiger Austausch von allen an Schule Beteiligten möglich. Zum Zwecke der Qualitätssicherung besucht die Steuerungsgruppe regelmäßig die Bildungsangebote und wählt gemeinsam die Bildungsangebote für das nächste Schuljahr aus.

Stundenplan: 
Der Unterricht in den Ganztagsklassen verteilt sich über den gesamten Tag. Der zeitliche Rahmen, der einer Ganztagsklasse zur Verfügung steht, macht es möglich auf ein starres Stundenraster zu verzichten. Lediglich Fachunterrichtsstunden wie Schwimmen, Sport und Religion sind im Stundenplan fest verankert. Die Zeiten, in denen alle Kinder der Klasse gemeinsam im Klassenverband leben und lernen, bilden die Kernzeiten. Feste Zeiten für alle Klassen der GGS Lennéstraße sind die Zeiten des Offenen Anfangs und die Pausenzeiten. Ergänzt werden diese durch feste Essenzeiten und Pausenzeiten am Nachmittag.

T

Team:
Für jede Klasse gibt es ein festes Team. Diese zwei Bezugspersonen begleiten die Kinder durch den Tag. Die Wochenplanung übernehmen die Erzieherin und die Lehrerin einer Klasse gemeinsam. Das Team begleitet die Kinder sowohl im Wechsel als auch gemeinsam in Doppelbesetzungen. Wichtige Eckpfeiler, wie zum Beispiel der Wochenbeginn und –Abschluss, der Klassenrat und die Planarbeit, werden vom Klassenteam gemeinsam gestaltet. Unterstützt wird das Team durch Fachlehrer und während der Mittagszeit durch Ergänzungs- und Honorarkräfte.

Transparenz: 
Um Eltern möglichst viele Einblicke in den Alltag der Ganztagsklassen zu gewähren, bedienen wir uns folgender Instrumente: regelmäßiger Einblick in die Arbeitsmittel, Elterngespräche, Eltern- und Informationsabende, gemeinsame Arbeit in der Steuerungsgruppe und Hospitationen. Auch Elternmitarbeit ermöglicht es den Tagesablauf und die Organisation in einer Ganztagsklasse mitzuerleben.

U

V

Verbindlichkeit: 
Bei der Einschulung entscheiden die Eltern, ob sie ihr Kind für eines der Ganztagsmodelle anmelden. Eine Aufnahme in einer Ganztagsklasse bzw. in der Betreuung des Offenen Ganztags kann zur Zeit nicht garantiert werden. Mit der Aufnahme in eine Ganztagsklasse gelten folgende verbindliche Schulzeiten: montags bis donnerstags von 8.00h bis 16.00h; freitags von 8.00h bis 15.00h. Nur diese verbindlichen Schulzeiten ermöglichen eine sinnvolle Rhythmisierung des Schultages.

W

Wochenplan: 
Der Wochenplan ist ein enger Begleiter der Kinder in den Ganztagsklassen. Dieser führt die Schülerinnen und Schüler an einen selbstständiges und selbstgesteuertes Arbeiten heran. Vor allem vertiefende Übungen, des gemeinsam erarbeiteten Unterrichtsstoffes, sind Schwerpunkte des Wochenplans. So übernimmt die Wochenplanarbeit die zentralen Funktionen der Hausaufgaben.

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